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Europäische Raketenabwehr: MBDA stellt sich der Herausforderung

12. November 2019 | Der Rat der Europäischen Union hat grünes Licht für das Projekt TWISTER (Timely Warning and Interception with Space-based TheatER surveillance) gegeben.
Bereits fünf europäische Länder sind an dem internationalen Raketenabwehrprojekt beteiligt, das im Rahmen der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (PESCO) durchgeführt werden soll. Es zielt darauf ab, mit Unterstützung des Europäischen Verteidigungsfonds eine europäische Abfanglösung für verschiedene Aufgaben zu entwickeln, die sich gegen neue Bedrohungen richtet und bis 2030 in Dienst gestellt werden soll…

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Die NATO wird Siebzig

Herzlichen Glückwunsch! Die North Atlantic Treaty Organisation (NATO) feiert ihr 70-jähriges Bestehen. Am 04. April 1949 hatten 12 Gründerstaaten den Bündnisvertrag unterzeichnet, der den Mitgliedern gegenseitige Unterstützung im Fall eines Angriffs zusichert. Mittlerweile sind 29 Staaten Partner des Bündnisses, darunter die fünf Heimatnationen von MBDA: Frankreich, UK, Italien, Spanien und Deutschland. Das weltweit größte und stärkste Militärbündnis hat in den vergangenen 70 Jahren seine Bedeutung klar belegt: Trotz weltweiter Konflikte wurde in dieser Zeit kein NATO Mitglied Ziel einer militärischen Aggression durch einen anderen Staat. Zum ersten und bisher einzigen Mal wurde der Bündnisfallvom NATO-Rat als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 mit Einschränkungen ausgesprochen. Ab 1990 leistete das Bündnis in vielen Krisenregionen mit seinen Missionen einen wichtigen …

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Berliner Sicherheitskonferenz: Europa muss eigenständiger werden

Transatlantisch bleiben, europäischer werden. Das Motto der Berliner Sicherheitskonferenz griff Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wiederholt auf, als sie am 27. November die Veranstaltung zusammen mit dem niederländischen Außenminister Stef Blok eröffnete. Für MBDA Deutschland sprachen Peter Heilmeier, Leiter Business and Development Deutschland und Dietmar Thelen, Geschäftsführer TLVS GmbH auf dem sicherheitspolitischen Forum, das circa 1000 hochrangige Vertreter von Politik, Militär und Industrie aus etwa 50 Ländern anlockte. Heilmeier ging im Plenum auf die Rolle der Industrie für eine europäische Verteidigungsunion ein und erläuterte, warum die Europäisierung der Verteidigungs- und Rüstungspolitik notwendig ist. Erfolgreiche Kooperationen benötigen jedoch die richtigen „Zutaten“, wie einen harmonisierten Bedarf,  kompetenzorientierte Arbeitsanteile oder eine eindeutige Programmführung. Erfolgsversprechend sei es, auf einer robusten Anfangskonfiguration aufzusetzen, die den …